Alle 15 Crew-Mitglieder des ukrainischen Frachters „Chelsea 3“ überlebten. Das Bulgarische Innenministerium sprach von einer „riskanten Rettungsaktion.“ Die Aufnahmen zeigen die Zerstörung an Bord. Im Innenraum liegen Teile der Holzverkleidung und Dämmung auf dem Boden. Auch Teile der Brücke wurden beschädigt.
Rettungskräfte kämpften gegen „rauen Seegang“
Laut der Crew wurde das Schiff zuvor „von drei Drohnen aus der Luft“ getroffen. Gegen 01:15 Uhr hatte das Seenotrettungs- und Koordinierungszentrum Warna das Notsignal empfangen. Bei der Rettung kam ein Schiff der Bulgarischen Grenzpolizei zum Einsatz. Es soll „trotz des rauen Seegangs“ neben dem beschädigten Schiff gehalten und die Crew-Mitglieder aufgenommen haben.
Eine Crew gerettet, anderes Schiff sank
Um 7:15 Uhr war die 15-köpfige Crew - sieben Ukrainer und acht Aserbaidschaner – an Land gebracht worden. Die verletzten Seeleute waren medizinisch versorgt worden. Das zweite betroffene Handelsschiff sank nach dem Drohnenangriff. Nach offiziellen Angaben der bulgarischen Behörden wurden dabei nur wenige Seeleute gerettet, während 11 Besatzungsmitglieder vermisst blieben.