Forscher zeigen das Problem. KI-Dienste senden Daten an andere Firmen. Manchmal sind das Teile von Gesprächen.
Sie fragen eine KI etwas. Sie schreiben über Probleme. Sie schreiben einen Brief. So geben Sie private Dinge preis. Das Chatfenster zeigt das nicht. Zwei Studien zeigen die Wahrheit. Informationen kommen bei anderen Firmen an. Schon eine Überschrift zeigt das Thema.
Was die Forscher beobachtet haben
Guilherme Oliveira arbeitet am IMDEA Networks Institute. Sein Team untersucht KI-Dienste. Das Team testet neun Web-Dienste und acht Apps. Der Test ist im Mai 2026 in Spanien. Die Studie ist seit September öffentlich. Die Fachtagung PETS 2027 nimmt die Studie an. Bei sechs von neun Web-Diensten kommen Daten bei Analyse-Diensten an. Bei drei von acht Apps ist das auch so. Google Analytics gehört oft dazu. Firmen senden Kennungen, Links und Titel. Manchmal senden sie auch Eingaben oder Fotos. Bei ChatGPT senden Computer Chat-Daten an Datadog. Das Team sieht keinen Beweis für echten Text bei ChatGPT. Die Messung zeigt nicht den Zweck der Daten. Die Messung zeigt nicht den Vertrag. Externe Dienste arbeiten oft für den KI-Anbieter.
Was Sie selbst tun können
Geben Sie keine Namen ein. Geben Sie keine Adressen ein. Geben Sie keine Kontonummern ein. Geben Sie keine vertraulichen Papiere ein. Nutzen Sie Platzhalter. Schreiben Sie „Person A“ statt eines echten Namens. Schreiben Sie eine Region statt einer Adresse. Prüfen Sie auch fremde Texte im Chat. Stellen Sie Gesundheitsfragen ganz allgemein. Laden Sie keine eigenen Befunde hoch. Wechseln Sie nicht zur App wegen dieser Zahlen. Im Test geben weniger Android-Apps Daten weiter. Aber auch Android-Apps haben Analyse-Bausteine. Apps sind darum nicht sicherer. Es gibt keine Daten über iPhone-Apps. Wichtig sind der Dienst, die Einstellungen und Ihre Daten.
Forscher zeigen, welche Daten KI-Dienste an externe Dienste senden. Bei einigen können sogar Teile von Gesprächen dabei sein.
Wer eine KI um Hilfe bittet, gibt schnell Persönliches preis. Das Chatfenster zeigt aber nicht, welche weiteren Unternehmen technisch beteiligt sind. Zwei Studien zeigen, dass Informationen über Unterhaltungen bei externen Diensten ankommen können. Schon eine Überschrift kann verraten, worum es in einem Gespräch geht.
Was die Forscher beobachtet haben
Ein Team um Guilherme Oliveira am IMDEA Networks Institute untersuchte neun große KI-Dienste im Browser und acht Android-Apps. Gemessen wurde im Mai 2026 in Spanien. Die Arbeit ist seit September öffentlich zugänglich und für die Fachtagung PETS 2027 angenommen. Bei sechs von neun Webversionen und drei von acht Apps gelangten Daten zu Gesprächen an Analyse- oder Trackingdienste. Übertragen wurden Kennungen, Links und Titel, in einzelnen Fällen auch Eingaben oder Bildschirmfotos. Bei ChatGPT beobachtete das Team zum Beispiel, dass Chat-Kennungen an den Analysedienst Datadog gingen. Dass auch der eigentliche Text weitergegeben wurde, ist für ChatGPT nicht belegt. Externe Dienste können auch im Auftrag des KI-Anbieters arbeiten.
Was Sie selbst tun können
Geben Sie möglichst keine Namen, Adressen, Kontonummern oder vertraulichen Unterlagen ein. Für viele Aufgaben genügen Platzhalter wie „Person A“. Prüfen Sie auch eingefügte Texte auf Angaben über andere Menschen. Fragen zur Gesundheit lassen sich oft allgemein stellen, ohne den Befund hochzuladen. Wechseln Sie nicht allein wegen der Zahlen zur App. In der IMDEA-Messung gaben zwar weniger Android-Apps Daten weiter, aber auch sie enthielten Bausteine für Tracking. Entscheidend sind der einzelne Dienst, seine Einstellungen und die Daten, die Sie preisgeben.
Forscher demonstrieren, welche Daten KI-Dienste an externe Dienste übermitteln. In einigen Fällen können dabei sogar Teile von Gesprächen übertragen werden.
Wer eine KI um Assistenz bittet, gibt rasch persönliche Informationen preis. Das Chatfenster offenbart jedoch nicht, welche weiteren Unternehmen technisch involviert sind. Zwei Studien belegen, dass Informationen über Unterhaltungen bei externen Diensten ankommen können. Bereits eine Überschrift kann verraten, worum es in einem Gespräch geht.
Was die Forscher beobachtet haben
Ein Forscherteam um Guilherme Oliveira am IMDEA Networks Institute untersuchte neun große KI-Dienste im Browser sowie acht Android-Apps. Die Messungen erfolgten im Mai 2026 in Spanien. Die Arbeit ist seit September öffentlich zugänglich und für die Fachtagung PETS 2027 akzeptiert worden. Bei sechs von neun Webversionen und drei von acht Applikationen gelangten Gesprächsdaten an Analyse- oder Trackingdienste. Übertragen wurden Kennungen, Links und Titel, in Einzelfällen auch Prompts oder Screenshots. Bei ChatGPT beobachtete das Team beispielsweise, dass Chat-Kennungen an den Analysedienst Datadog übermittelt wurden. Dass der eigentliche Text der Eingabe weitergegeben wurde, ist für ChatGPT hiermit nicht verifiziert. Externe Dienste agieren mitunter auch als Auftragsverarbeiter.
Was Sie selbst tun können
Geben Sie nach Möglichkeit keine Namen, Adressen, Kontonummern oder vertrauliche Dokumente ein. Für zahlreiche Aufgaben genügen Platzhalter: Aus dem echten Namen wird „Person A“, aus der Anschrift eine ungefähre Region. Prüfen Sie eingefügte Texte ebenfalls auf sensible Angaben über Dritte. Gesundheitsfragen lassen sich oft allgemein formulieren, ohne den eigenen Befund hochzuladen. Wechseln Sie nicht allein aufgrund dieser Metriken zur App. Wenngleich in der IMDEA-Messung weniger Android-Apps Gesprächsdaten weitergaben, enthielten auch diese Applikationen Module für Analyse und Tracking. Daraus resultiert nicht, dass Apps per se sicherer sind. Über iPhone-Applikationen liefert die Untersuchung keine Erkenntnisse. Maßgeblich sind der konkrete Dienst, dessen Konfiguration sowie die preisgegebenen Daten.
Researchers show which data AI services send to external services. In some cases, parts of conversations may even be included.
Anyone asking an AI for help quickly reveals personal information. However, the chat window does not show which other companies are technically involved. Two studies show that information about conversations can reach external services. Even a single headline can reveal what a conversation is about.
What the researchers observed
A team led by Guilherme Oliveira at the IMDEA Networks Institute examined nine major AI services in browsers and eight Android apps. Measurements were taken in May 2026 in Spain. The work has been publicly accessible since September and accepted for the PETS 2027 conference. In six of nine web versions and three of eight apps, conversation data reached analytics or tracking services. Recipients within the same corporate group, such as Google Analytics for Gemini, are included. Identifiers, links, and titles were transmitted, and in individual cases, prompts or screenshots as well. For ChatGPT, the team observed, for example, that chat identifiers went to the analytics service Datadog. That the actual text of the input was passed on is not proven for ChatGPT. The measurements alone also do not clarify what the data is processed for or on what contract this is based. External services can also be data processors working on behalf of the AI provider.
What you can do yourself
Avoid entering names, addresses, account numbers, or confidential documents whenever possible. Placeholders are sufficient for many tasks: the real name becomes "Person A", and the full address becomes an approximate region. Also check texts you paste for information about other people. Health questions can often be asked generally without uploading your own medical records. Do not switch to the app solely because of the numbers. In the IMDEA measurement, fewer Android apps passed on conversation data. However, the apps also contained modules for analysis and tracking. It does not follow that apps are generally safer. The measurement says nothing about iPhone apps. The decisive factors are the individual service, its settings, and the data you disclose.
Forscher zeigen, welche Daten KI-Dienste an externe Dienste senden. Bei einigen können sogar Teile von Gesprächen dabei sein.
Wer eine KI um Hilfe bittet, gibt schnell Persönliches preis. Das Chatfenster zeigt aber nicht, welche weiteren Unternehmen technisch beteiligt sind. Zwei Studien zeigen, dass Informationen über Unterhaltungen bei externen Diensten ankommen können. Schon eine Überschrift kann verraten, worum es in einem Gespräch geht.
Was die Forscher beobachtet haben
Ein Team um Guilherme Oliveira am IMDEA Networks Institute untersuchte neun große KI-Dienste im Browser und acht Android-Apps. Gemessen wurde im Mai 2026 in Spanien. Die Arbeit ist seit September öffentlich zugänglich und für die Fachtagung PETS 2027 angenommen. Bei sechs von neun Webversionen und drei von acht Apps gelangten Daten zu Gesprächen an Analyse- oder Trackingdienste. Übertragen wurden Kennungen, Links und Titel, in einzelnen Fällen auch Eingaben oder Bildschirmfotos. Bei ChatGPT beobachtete das Team zum Beispiel, dass Chat-Kennungen an den Analysedienst Datadog gingen. Dass auch der eigentliche Text weitergegeben wurde, ist für ChatGPT nicht belegt. Externe Dienste können auch im Auftrag des KI-Anbieters arbeiten.
Was Sie selbst tun können
Geben Sie möglichst keine Namen, Adressen, Kontonummern oder vertraulichen Unterlagen ein. Für viele Aufgaben genügen Platzhalter wie „Person A“. Prüfen Sie auch eingefügte Texte auf Angaben über andere Menschen. Fragen zur Gesundheit lassen sich oft allgemein stellen, ohne den Befund hochzuladen. Wechseln Sie nicht allein wegen der Zahlen zur App. In der IMDEA-Messung gaben zwar weniger Android-Apps Daten weiter, aber auch sie enthielten Bausteine für Tracking. Entscheidend sind der einzelne Dienst, seine Einstellungen und die Daten, die Sie preisgeben.