Dienstag 13. Oktober 2026
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Probleme für die Alternativveranstaltung zur Weltklimakonferenz in der Türkei

Probleme für die Alternativveranstaltung zur Weltklimakonferenz in der Türkei
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Schon jetzt steht ein bleibendes Ergebnis der Weltklimakonferenz COP 31 fest, die im November in der türkischen Stadt Antalya stattfinden wird: Es ist ein riesiger Parkplatz, der in einem Naturschutzgebiet eigens für die rund 80.000 bis 100.000 Teilnehmer der COP angelegt wurde.

Der offizielle UN-Klimagipfel wird auf dem Expo genannten Ausstellungsgelände stattfinden. Die meisten Delegationen werden in den Luxushotels im nahe gelegenen Belek untergebracht.

Weniger reiche Menschen werden sich in Antalya beim „Gipfeltreffen der Völker für das Klima“ (auf Türkisch „Halkların İklim Zirvesi“) versammeln. Das ist eine fünftägige Alternativveranstaltung zur COP, die als Ergänzung gedacht ist.

Das sagen zumindest die Organisatoren, zu denen der Gewerkschafter Kıvanç Eliaçık gehört. Angestoßen haben den Gipfel türkische Umweltorganisationen, die im Vorjahr bei der COP 30 in Brasilien dabei waren.

Unterstützer des Alternativgipfels bekommen Probleme

Eliaçık erklärt, dass dies in der Türkei schwieriger ist als in Brasilien. Dort hat die Regierung von Luiz Inácio „Lula“ da Silva den Alternativgipfel unterstützt. In der Türkei gibt es keine finanzielle Unterstützung.

Kommunen, die den Gipfel unterstützen, müssen mit Sanktionen rechnen. Eliaçık berichtet, dass der damalige Bürgermeister von Antalya Unterstützung zugesagt hatte und kurz darauf verhaftet wurde. Das geschah im Rahmen der Repressionen gegen die Oppositionspartei CHP.

5.000 TeilnehmerInnen werden erwartet

Die Veranstalter haben ein Programm mit vier Hauptthemen erstellt: Rechte der Natur, Ausstieg aus fossilen Energien, ökologische Nahrungsmittelproduktion und Frieden. Es gibt auch kleinere Workshops, zum Beispiel mit Umweltschützern aus dem Irak oder Gewerkschaftern aus Bahrein.

Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 5.000 TeilnehmerInnen. Darunter sind bekannte Persönlichkeiten wie Alexis Tsipras, Yanis Varofakis und Thomas Piketty. Ob Greta Thunberg teilnimmt, ist unklar. Eliaçık freut sich besonders über junge Menschen von den Pazifikinseln.

Eine große Gruppe hat sich aus Äthiopien angesagt, da die übernächste UN-Klimakonferenz in Addis Abeba stattfinden wird. Die COP 2027 werde „eine afrikanische COP“, so Eliaçık.
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12. October 2026 • 👁️ 22 Aufrufe