Schon jetzt gibt es ein Ergebnis der Weltklimakonferenz COP 31. Sie findet im November in Antalya statt. Das ist eine Stadt in der Türkei. Es gibt einen großen Parkplatz. Man hat ihn in einem Schutzgebiet gebaut. Er ist für 80.000 bis 100.000 Teilnehmer da.
Der offizielle UN-Klimagipfel ist auf dem Gelände Expo. Es liegt östlich von Antalya. Die meisten Gruppen schlafen in Luxushotels in Belek. Dort gibt es viele Golfplätze für reiche Leute.
Armere Menschen kommen in der Stadt Antalya zusammen. Sie machen das „Gipfeltreffen der Völker für das Klima“. Auf Türkisch heißt das „Halkların İklim Zirvesi“. Das ist eine Veranstaltung für fünf Tage. Sie ist eine Ergänzung zur COP.
Das sagen die Organisatoren. Einer von ihnen ist Kıvanç Eliaçık. Er ist ein Gewerkschafter. Der Gipfel kommt von türkischen Umweltgruppen. Sie waren im Vorjahr bei der COP 30 in Brasilien. Viele Gruppen waren für den Plan.
Unterstützer des Alternativgipfels bekommen Probleme
Eliaçık sagt: „Das war nicht leicht.“ In Brasilien gab es Hilfe von der Regierung von Luiz Inácio „Lula“ da Silva. Sie gab Geld. Eliaçık sagt über die Türkei: „Unsere Regierung will die Zivilgesellschaft klein halten. Sie gibt kein Geld.“
Städte bekommen Strafe, wenn sie helfen. Eliaçık sagt: „Der frühere Bürgermeister von Antalya wollte uns helfen. Kurz danach hat man ihn verhaftet.“ Er wurde von der Partei CHP verhaftet. Seine Haltung zur COP war vielleicht auch ein Grund.
5.000 TeilnehmerInnen werden erwartet
Die Veranstalter machen ein großes Programm. Es gibt vier Themen: Rechte der Natur, Ende von fossilen Energien, ökologisches Essen und Frieden. Es gibt auch viele kleine Workshops. Zum Beispiel mit Umweltschützern aus dem Irak über die Flüsse Euphrat und Tigris. Oder mit Gewerkschaftern aus Bahrein.
Die Veranstalter erwarten etwa 5.000 TeilnehmerInnen. Es kommen auch bekannte Leute. Dazu gehören der frühere griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras und Yanis Varofakis. Der Ökonom Thomas Piketty kommt auch. Die Aktivistin Greta Thunberg kommt vielleicht nicht. Eliaçık freut sich auf junge Leute von den Pazifikinseln und Gewerkschafter aus dem Globalen Süden.
Eine große Gruppe kommt aus Äthiopien. Die UN-Klimakonferenz im Jahr 2027 ist in Addis Abeba. Länder aus dem südlichen Afrika machen mit. Eliaçık sagt: Die COP 2027 ist „eine afrikanische COP“.
Schon jetzt steht ein bleibendes Ergebnis der Weltklimakonferenz COP 31 fest, die im November in der türkischen Stadt Antalya stattfinden wird: Es ist ein riesiger Parkplatz, der in einem Naturschutzgebiet eigens für die rund 80.000 bis 100.000 Teilnehmer der COP angelegt wurde.
Der offizielle UN-Klimagipfel wird auf dem Expo genannten Ausstellungsgelände stattfinden. Die meisten Delegationen werden in den Luxushotels im nahe gelegenen Belek untergebracht.
Weniger reiche Menschen werden sich in Antalya beim „Gipfeltreffen der Völker für das Klima“ (auf Türkisch „Halkların İklim Zirvesi“) versammeln. Das ist eine fünftägige Alternativveranstaltung zur COP, die als Ergänzung gedacht ist.
Das sagen zumindest die Organisatoren, zu denen der Gewerkschafter Kıvanç Eliaçık gehört. Angestoßen haben den Gipfel türkische Umweltorganisationen, die im Vorjahr bei der COP 30 in Brasilien dabei waren.
Unterstützer des Alternativgipfels bekommen Probleme
Eliaçık erklärt, dass dies in der Türkei schwieriger ist als in Brasilien. Dort hat die Regierung von Luiz Inácio „Lula“ da Silva den Alternativgipfel unterstützt. In der Türkei gibt es keine finanzielle Unterstützung.
Kommunen, die den Gipfel unterstützen, müssen mit Sanktionen rechnen. Eliaçık berichtet, dass der damalige Bürgermeister von Antalya Unterstützung zugesagt hatte und kurz darauf verhaftet wurde. Das geschah im Rahmen der Repressionen gegen die Oppositionspartei CHP.
5.000 TeilnehmerInnen werden erwartet
Die Veranstalter haben ein Programm mit vier Hauptthemen erstellt: Rechte der Natur, Ausstieg aus fossilen Energien, ökologische Nahrungsmittelproduktion und Frieden. Es gibt auch kleinere Workshops, zum Beispiel mit Umweltschützern aus dem Irak oder Gewerkschaftern aus Bahrein.
Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 5.000 TeilnehmerInnen. Darunter sind bekannte Persönlichkeiten wie Alexis Tsipras, Yanis Varofakis und Thomas Piketty. Ob Greta Thunberg teilnimmt, ist unklar. Eliaçık freut sich besonders über junge Menschen von den Pazifikinseln.
Eine große Gruppe hat sich aus Äthiopien angesagt, da die übernächste UN-Klimakonferenz in Addis Abeba stattfinden wird. Die COP 2027 werde „eine afrikanische COP“, so Eliaçık.
Schon jetzt steht ein bleibendes Ergebnis der Weltklimakonferenz COP 31, die im November in der türkischen Stadt Antalya stattfinden wird, fest: Es ist ein riesiger Parkplatz, der in einem Naturschutzgebiet eigens für die rund 80.000 bis 100.000 Teilnehmer der COP angelegt wurde.
Der offizielle UN-Klimagipfel wird auf dem Expo genannten Ausstellungsgelände östlich der Mittelmeermetropole stattfinden. Die meisten Delegationen werden wohl in den Luxushotels im nahe gelegenen Belek einquartiert werden, wo normalerweise reiche Golf-Liebhaber nächtigen.
Weniger Begüterte werden sich dagegen in der Stadt Antalya versammeln, beim „Gipfeltreffen der Völker für das Klima“, auf Türkisch „Halkların İklim Zirvesi“. Das ist der Name, unter dem die Zivilgesellschaft zu einer fünftägigen Alternativveranstaltung zur COP zusammenkommen will, die sich als Ergänzung versteht.
Zumindest sagen die verantwortlichen Organisatoren des Alternativgipfels das so. Einer von ihnen ist Kıvanç Eliaçık, ein Gewerkschafter. Angestoßen haben den Alternativgipfel Vertreter türkischer Umweltorganisationen, die bereits im Vorjahr beim Alternativprogramm der COP 30 in Brasilien mitgewischt hatten.
Unterstützer des Alternativgipfels bekommen Probleme
„Doch das war einfacher gesagt als getan“, meinte Kıvanç Eliaçık. Der große Unterschied zu Brasilien ist, dass die dortige linksgerichtete Regierung von Luiz Inácio „Lula“ da Silva den brasilianischen Alternativgipfel politisch und finanziell unterstützt hat. In der Türkei gewährt die Regierung keine finanzielle Unterstützung.
Im Gegenteil: Kommunen, die den Alternativgipfel unterstützen, müssen mit schweren Sanktionen rechnen. Der damalige Bürgermeister von Antalya hatte Unterstützung zugesagt und wurde kurz darauf im Rahmen der Repression gegen die Oppositionspartei CHP verhaftet, wobei seine Haltung zur COP ebenfalls eine Rolle gespielt haben dürfte.
5.000 TeilnehmerInnen werden erwartet
Dennoch haben die Veranstalter ein umfangreiches Programm mit vier Hauptthemen auf die Beine gestellt: Rechte der Natur, Ausstieg aus fossilen Energien, ökologische Nahrungsmittelproduktion und Antimilitarismus, Frieden und Demokratie. Daneben finden kleinere Workshops statt, etwa mit Umweltschützern aus dem Irak über die Flüsse Euphrat und Tigris oder mit Gewerkschaftern aus Bahrein.
Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 5.000 TeilnehmerInnen, darunter Prominente wie Alexis Tsipras, Yanis Varofakis und den Wirtschaftswissenschaftler Thomas Piketty. Ob Greta Thunberg teilnimmt, ist noch unklar. Eliaçık freut sich vor allem über junge Leute von den bedrohten Pazifikinseln und Gewerkschafter aus dem Globalen Süden.
Aus Äthiopien hat sich eine besonders große Gruppe angesagt, da die übernächste UN-Klimakonferenz in der Hauptstadt Addis Abeba stattfinden soll. Die COP 2027 werde „eine afrikanische COP“, meint Eliaçık.
A permanent result of the COP 31 UN climate change conference, which will take place in the Turkish city of Antalya in November, is already certain: it is a huge parking lot specially built in a nature reserve for the roughly 80,000 to 100,000 participants of the COP.
The official UN climate summit will take place on the Expo exhibition grounds east of the Mediterranean metropolis. Most delegations will likely be accommodated in the luxury hotels in nearby Belek, where wealthy golf enthusiasts normally stay.
Less affluent people will instead gather in the city of Antalya for the "Peoples' Climate Summit", in Turkish „Halkların İklim Zirvesi“. This is the name under which civil society wants to come together for a five-day alternative event to the COP, which sees itself as a complement.
At least that is what the responsible organizers of the alternative summit say. One of them is Kıvanç Eliaçık, a trade unionist. The alternative summit was initiated by representatives of Turkish environmental organizations who had already participated in the alternative program of COP 30 in Brazil the previous year.
Supporters of the alternative summit run into trouble
„But that was easier said than done,“ said Kıvanç Eliaçık. The big difference to Brazil is that the left-wing government there, led by Luiz Inácio „Lula“ da Silva, supported the Brazilian alternative summit politically and financially. In Turkey, the government refuses to grant financial support.
On the contrary, municipalities that support the alternative summit face severe sanctions. The former mayor of Antalya had promised support and was arrested shortly after as part of the repression against the opposition party CHP, with his stance on the COP likely playing a role.
5,000 participants are expected
Nonetheless, the organizers have put together an extensive program centered around four main themes: the rights of nature, phasing out fossil fuels, ecological food production, and anti-militarism, peace, and democracy. Numerous smaller workshops will also take place, for instance discussing the use of the Euphrates and Tigris rivers with environmentalists from Iraq, or energy policy with trade unionists from Bahrain.
In total, the organizers expect around 5,000 participants, including prominent figures such as former Greek Prime Minister Alexis Tsipras, Yanis Varofakis, and economist Thomas Piketty. Whether climate activist Greta Thunberg will participate remains unclear. Eliaçık is most pleased about young people from the threatened Pacific islands and trade unionists from the Global South.
A particularly large group has announced its arrival from Ethiopia, because the subsequent UN climate conference is scheduled to take place in the capital of Addis Ababa. The COP 2027 will be „an African COP“, Eliaçık notes.
Probleme für die Alternativveranstaltung zur Weltklimakonferenz in der Türkei
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Schon jetzt steht ein bleibendes Ergebnis der Weltklimakonferenz COP 31 fest, die im November in der türkischen Stadt Antalya stattfinden wird: Es ist ein riesiger Parkplatz, der in einem Naturschutzgebiet eigens für die rund 80.000 bis 100.000 Teilnehmer der COP angelegt wurde.
Der offizielle UN-Klimagipfel wird auf dem Expo genannten Ausstellungsgelände stattfinden. Die meisten Delegationen werden in den Luxushotels im nahe gelegenen Belek untergebracht.
Weniger reiche Menschen werden sich in Antalya beim „Gipfeltreffen der Völker für das Klima“ (auf Türkisch „Halkların İklim Zirvesi“) versammeln. Das ist eine fünftägige Alternativveranstaltung zur COP, die als Ergänzung gedacht ist.
Das sagen zumindest die Organisatoren, zu denen der Gewerkschafter Kıvanç Eliaçık gehört. Angestoßen haben den Gipfel türkische Umweltorganisationen, die im Vorjahr bei der COP 30 in Brasilien dabei waren.
Unterstützer des Alternativgipfels bekommen Probleme
Eliaçık erklärt, dass dies in der Türkei schwieriger ist als in Brasilien. Dort hat die Regierung von Luiz Inácio „Lula“ da Silva den Alternativgipfel unterstützt. In der Türkei gibt es keine finanzielle Unterstützung.
Kommunen, die den Gipfel unterstützen, müssen mit Sanktionen rechnen. Eliaçık berichtet, dass der damalige Bürgermeister von Antalya Unterstützung zugesagt hatte und kurz darauf verhaftet wurde. Das geschah im Rahmen der Repressionen gegen die Oppositionspartei CHP.
5.000 TeilnehmerInnen werden erwartet
Die Veranstalter haben ein Programm mit vier Hauptthemen erstellt: Rechte der Natur, Ausstieg aus fossilen Energien, ökologische Nahrungsmittelproduktion und Frieden. Es gibt auch kleinere Workshops, zum Beispiel mit Umweltschützern aus dem Irak oder Gewerkschaftern aus Bahrein.
Insgesamt erwarten die Veranstalter rund 5.000 TeilnehmerInnen. Darunter sind bekannte Persönlichkeiten wie Alexis Tsipras, Yanis Varofakis und Thomas Piketty. Ob Greta Thunberg teilnimmt, ist unklar. Eliaçık freut sich besonders über junge Menschen von den Pazifikinseln.
Eine große Gruppe hat sich aus Äthiopien angesagt, da die übernächste UN-Klimakonferenz in Addis Abeba stattfinden wird. Die COP 2027 werde „eine afrikanische COP“, so Eliaçık.