Jetzt hat der FC Bayern das größte Festgeldkonto aller Zeiten. Der große Deal des Rekordmeisters mit der Familien-Holding „Viessmann Generations Group“ von Max Viessmann (37) über die letzten noch zu vergebenden 5 Prozent der Anteile an der Fußball-AG ist perfekt. Der Verein kassiert dafür 250 Millionen Euro, die komplett auf das Konto wandern und den Klub unabhängig machen.
Eine Viertel-Milliarde für Bayern ist ein großer Finanz-Booster. Früher hatten Adidas (2002, 77 Mio. Euro), Audi (2010, 90 Mio. Euro) und die Allianz (2014, 110 Mio. Euro) insgesamt 277 Mio. Euro gezahlt. Rechnet man den Wert hoch, ist der Verein aktuell 5 Milliarden Euro wert.
Bayern-Präsident Herbert Hainer (72) sagte: „Dieser Schritt stärkt die Eigentümerstruktur der FC Bayern München AG. Zudem vergrößert eine verbesserte Eigenkapitalbasis die Handlungsspielräume.“
Der Klub verkauft die Anteile jetzt, weil der Partner, der Preis und die Perspektive stimmen und dem Verein langfristig Planungssicherheit garantieren.
Das Unternehmen arbeitet bereits seit 2018 mit dem Klub zusammen. Der Weltkonzern aus Hessen hat seine Klima-Sparte 2023 für 12 Milliarden Euro an Carrier Global verkauft. Einen Großteil investiert Max Viessmann in nachhaltige Ökosysteme. Der Sohn von Martin Viessmann (73) sitzt seit Frühjahr 2026 im Verwaltungsbeirat und bekommt einen Sitz im Aufsichtsrat.
In der Bundesliga zieht der Klub (13 Meisterschaften in den letzten 14 Jahren) der Konkurrenz finanziell davon. Das Geld hilft, mit Investorenklubs mitzuhalten. Bayern könnte 100 Mio. Euro für einen Spieler zahlen oder Verträge mit Harry Kane (33) oder Michael Olise (24) stemmen. Das Kapital wird für Nachhaltigkeit, Internationalisierung und Digitalisierung genutzt.
Der gesamte Kader des Tabellendritten Freiburg ist zum Vergleich 244 Mio. Euro wert.
Weitere Anteile werden nicht verkauft. Durch eine Kapitalerhöhung halten Adidas, die Allianz und Audi ab sofort 7,8 Prozent der Anteile, Viessmann hält 6,7 Prozent. Der Klub muss mindestens 70 Prozent der Anteile halten.