Ein Moor ist eine feuchte Landschaft mit viel Wasser, Torf und seltenen Pflanzen. In Norddeutschland gibt es viele solcher Moore.
Früher haben die Menschen das Wasser aus den Mooren abgepumpt, um Felder für Kühe zu bauen. Doch trockene Moore stoßen viel schädliches Treibhausgas aus.
Jetzt machen Biologen die Moore wieder nass. Das Wasser bleibt im Boden und schützt unser Klima.
Moore bedecken nur drei Prozent der weltweiten Landfläche, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Biomasse aller Wälder der Erde. In Deutschland wurden historische Feuchtgebiete jahrzehntelang für die Agrarnutzung entwässert.
Durch gezielte Wiedervernässungsprojekte in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wird dieser Prozess nun umgekehrt. Die intakten Moore fungieren wieder als natürliche Kohlenstoffsenken und bieten Lebensraum für seltene Vogelarten.
Die ökologische Restaurierung degradierter Torfböden bildet einen integralen Bestandteil des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK).
Durch den Verschluss von Entwässerungsgräben wird der oxidative mikrobielle Torfabbau effektiv gestoppt. Gleichzeitig erproben Agrarforscher Methoden der Paludikultur – die Bewirtschaftung nasser Moorflächen mit Schilf und Torfmoosen für biologische Baustoffe.
German environmental scientists and farmers are partnering to restore drained peat bogs, creating powerful natural carbon sinks.
Though peatlands cover only a small fraction of the landmass, intact wet bogs trap massive quantities of atmospheric carbon while restoring habitats for endangered flora and fauna.
Biologischer Klimaschutz: Wiedervernässung norddeutscher Moore zeigt messbare Erfolge
Natürlicher Klimaschutz: Wiedervernässte Moore speichern gigantische Mengen CO2.
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Moore bedecken nur drei Prozent der weltweiten Landfläche, speichern aber doppelt so viel Kohlenstoff wie die gesamte Biomasse aller Wälder der Erde. In Deutschland wurden historische Feuchtgebiete jahrzehntelang für die Agrarnutzung entwässert.
Durch gezielte Wiedervernässungsprojekte in Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern wird dieser Prozess nun umgekehrt. Die intakten Moore fungieren wieder als natürliche Kohlenstoffsenken und bieten Lebensraum für seltene Vogelarten.