Berlin will große Firmen für Wohnungen kaufen. Es geht um viele Wohnungen. Es geht um viel Geld für Entschädigungen. Die Baubranche reagiert jetzt auf den Plan.
Die Parteien Linke, Grüne und SPD haben einen Plan gemacht. Große Firmen mit mehr als 10.000 Wohnungen sollen in den Besitz der Stadt kommen. Die Bundesregierung prüft ein Gesetz dagegen. Das Gesetz soll solche Käufe in ganz Deutschland stoppen.
Hier liegt das Problem. Das Grundgesetz nennt solche Übernahmen in Artikel 15. Der Plan in Berlin sorgt für große Diskussionen.
Der Experte Michael Voigtländer vom IW sagt den Wert der Wohnungen. Der Wert ist rund 25 Milliarden Euro. Für das Geld zum Bezahlen gibt es nur etwa 16 Milliarden Euro nach den Plänen.
Kritiker sprechen von einer Gefahr für das Gesetz. Sie sagen auch: Das ist ein schlechtes Signal für Investoren.
Die Bauwirtschaft ist auch in Sorge. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnt. Eine Verstaatlichung bringt keine neue Wohnung. Sie löst auch nicht das Problem von fehlenden Sanierungen. Berlin braucht einen Bau-Turbo II für gute Bedingungen.
Deutschlands größte Firma Vonovia stoppt bald neue Bauten in Berlin. Etwa 1.000 Wohnungen im Bau werden fertig.
Neue Projekte kommen vielleicht nach außerhalb von Berlin. Der Chef Luka Mucic sagt: Die Firma kann etwa 20.000 neue Wohnungen bauen. Aber die Bedingungen müssen gut sein.
Die Frage ist jetzt: Bringt die Vergesellschaftung günstige Wohnungen? Oder schreckt sie die Investoren für den Neubau ab?
Berlin plant die Verstaatlichung von großen Wohnungskonzernen. Es geht dabei um Zehntausende Wohnungen und mögliche Milliarden an Entschädigungen. Jetzt reagiert die Baubranche auf diese Pläne.
In ihren Sondierungen haben sich Linke, Grüne und SPD darauf verständigt, dass Wohnungsbestände großer Konzerne ab 10.000 Wohnungen in Gemeineigentum überführt werden sollen. Die Bundesregierung prüft deshalb weiterhin ein Gesetz, das solche Vergesellschaftungen bundesweit verhindern könnte.
Genau hier liegt das Problem, weil das Grundgesetz Vergesellschaftungen in Artikel 15 ausdrücklich vorsieht. Die mögliche Regelung in Berlin sorgt deshalb für heftige Debatten.
Der Ökonom Michael Voigtländer vom IW schätzt den Marktwert der betroffenen Wohnungen auf rund 25 Milliarden Euro. Für Entschädigungen stehen nach den bisherigen Plänen allerdings nur etwa 16 Milliarden Euro zur Verfügung.
Kritiker warnen deshalb vor einem Konflikt um die Verfassungsmäßigkeit und vor einem schlechten Signal an Investoren.
Auch die Bauwirtschaft ist alarmiert, denn der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnt: Eine Verstaatlichung schafft keine einzige neue Wohnung und löst auch das Problem fehlender Sanierungen nicht. Stattdessen braucht Berlin einen Bau-Turbo II, also bessere Bedingungen für Genehmigungen, Planung und Neubau.
Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia will seine Neubauaktivitäten in Berlin künftig zurückfahren. Rund 1.000 Wohnungen, die aktuell gebaut werden, sollen zwar fertiggestellt werden.
Aber neue Projekte könnten künftig stärker außerhalb von Berlin entstehen. Dabei sagt Vonovia-Chef Luka Mucic, dass das Unternehmen aus seinem Bestand theoretisch rund 20.000 neue Wohnungen bauen könnte, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Schafft Vergesellschaftung mehr bezahlbaren Wohnraum, oder schreckt sie genau die Investoren ab, die Berlin für den Neubau braucht?
Berlin beabsichtigt die Verstaatlichung großer Wohnungskonzernen. Dabei geht es um Zehntausende Wohnungen sowie möglicherweise Milliardenbeträge an Entschädigungen. Inzwischen reagiert die Baubranche auf diese Vorhaben.
Die Parteien Linke, Grüne und SPD haben sich in ihren Sondierungen darauf verständigt, dass Wohnungsbestände großer Konzerne ab einer Größe von 10.000 Wohneinheiten in Gemeineigentum überführt werden sollen. Aus diesem Grund prüft die Bundesregierung weiterhin ein Gesetz, welches derartige Vergesellschaftungen bundesweit unterbinden könnte.
Hierbei liege jedoch das Problem, da das Grundgesetz Vergesellschaftungen in Artikel 15 ausdrücklich vorsieht. Folglich ruft die mögliche Berliner Regelung heftige Debatten hervor.
Der Ökonom Michael Voigtländer vom IW beziffert den Marktwert der betroffenen Immobilien auf circa 25 Milliarden Euro. Demgegenüber stünden für entsprechende Entschädigungen nach den bisherigen Planungen lediglich etwa 16 Milliarden Euro zur Verfügung.
Aus diesem Anlass warnen Kritiker vor einem Konflikt hinsichtlich der Verfassungsmäßigkeit sowie vor einer fatalen Signalwirkung an Investoren.
Auch die Bauwirtschaft zeigt sich alarmiert; der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnt, dass eine Verstaatlichung weder eine einzige neue Wohnung schaffe noch das Problem ausbleibender Sanierungen löse. Stattdessen benötige Berlin einen Bau-Turbo II, womit verbesserte Rahmenbedingungen für Genehmigungen, Planungen und Neubauten gemeint sind.
Der größte deutsche Wohnungskonzern Vonovia plant, seine Neubauaktivitäten in Berlin künftig zu reduzieren. Zwar sollen rund 1.000 gegenwärtig im Bau befindliche Wohnungen fertiggestellt werden.
Künftige Projekte könnten jedoch verstärkt außerhalb Berlins realisiert werden. In diesem Zusammenhang erklärte Vonovia-Chef Luka Mucic, das Unternehmen könne theoretisch etwa 20.000 neue Wohnungen aus dem eigenen Bestand errichten, sofern die Rahmenbedingungen stimmen.
Die essenzielle Frage lautet demnach, ob eine Vergesellschaftung mehr bezahlbaren Wohnraum schafft oder ob sie jene Investoren abschreckt, die Berlin für den Neubau zwingend benötigt.
Berlin wants to nationalize large housing corporations, involving tens of thousands of apartments and potentially billions in compensation. Now the construction industry is reacting.
The Left Party, Greens, and SPD have agreed during exploratory talks that housing portfolios of large corporations comprising 10,000 or more apartments are to be transferred to public ownership. Consequently, the federal government is continuing to examine a law that could prevent such socializations nationwide.
Yet this is precisely where the problem lies: the Basic Law explicitly provides for socializations in Article 15. The potential Berlin regulation is therefore causing fierce debates.
Economist Michael Voigtländer from the IW estimates the market value of the affected apartments at around 25 billion euros. However, according to previous plans, only about 16 billion euros would be available for compensation.
Critics are therefore warning of a conflict over constitutionality—and of a bad signal to investors.
The construction industry is also alarmed: the Main Association of the German Construction Industry warns that nationalization does not create a single new apartment and fails to solve the problem of missing renovations. Instead, Berlin needs a Construction Turbo II, meaning better conditions for permits, planning, and new construction.
Germany's largest housing company, Vonovia, intends to scale back its new construction activities in Berlin in the future. Around 1,000 apartments currently under construction are indeed scheduled to be completed.
However, new projects could increasingly be developed outside of Berlin in the future. In this context, Vonovia CEO Luka Mucic states that the company could theoretically build around 20,000 new apartments from its existing portfolio—if the framework conditions are right.
The crucial question therefore is: Does socialization create more affordable housing—or does it deter precisely the investors that Berlin needs for new construction?
Berlin plant Vergesellschaftung von großen Wohnkonzernen
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Berlin plant die Verstaatlichung von großen Wohnungskonzernen. Es geht dabei um Zehntausende Wohnungen und mögliche Milliarden an Entschädigungen. Jetzt reagiert die Baubranche auf diese Pläne.
In ihren Sondierungen haben sich Linke, Grüne und SPD darauf verständigt, dass Wohnungsbestände großer Konzerne ab 10.000 Wohnungen in Gemeineigentum überführt werden sollen. Die Bundesregierung prüft deshalb weiterhin ein Gesetz, das solche Vergesellschaftungen bundesweit verhindern könnte.
Genau hier liegt das Problem, weil das Grundgesetz Vergesellschaftungen in Artikel 15 ausdrücklich vorsieht. Die mögliche Regelung in Berlin sorgt deshalb für heftige Debatten.
Der Ökonom Michael Voigtländer vom IW schätzt den Marktwert der betroffenen Wohnungen auf rund 25 Milliarden Euro. Für Entschädigungen stehen nach den bisherigen Plänen allerdings nur etwa 16 Milliarden Euro zur Verfügung.
Kritiker warnen deshalb vor einem Konflikt um die Verfassungsmäßigkeit und vor einem schlechten Signal an Investoren.
Auch die Bauwirtschaft ist alarmiert, denn der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie warnt: Eine Verstaatlichung schafft keine einzige neue Wohnung und löst auch das Problem fehlender Sanierungen nicht. Stattdessen braucht Berlin einen Bau-Turbo II, also bessere Bedingungen für Genehmigungen, Planung und Neubau.
Deutschlands größter Wohnungskonzern Vonovia will seine Neubauaktivitäten in Berlin künftig zurückfahren. Rund 1.000 Wohnungen, die aktuell gebaut werden, sollen zwar fertiggestellt werden.
Aber neue Projekte könnten künftig stärker außerhalb von Berlin entstehen. Dabei sagt Vonovia-Chef Luka Mucic, dass das Unternehmen aus seinem Bestand theoretisch rund 20.000 neue Wohnungen bauen könnte, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Schafft Vergesellschaftung mehr bezahlbaren Wohnraum, oder schreckt sie genau die Investoren ab, die Berlin für den Neubau braucht?