Unbekannte Personen haben viele E-Mails von AfD-Politikern gestohlen. Sie haben diese Mails im Internet gezeigt. Die Partei AfD sagt: Es gab einen Angriff. Aber die Partei sagt auch: Es sind nur wenige Postfächer betroffen.
Zuerst hat die Zeitung Bild über den Diebstahl berichtet. Unbekannte haben eine Webseite gemacht. Auf der Webseite stehen rund 421.000 E-Mails. Die Daten sind 281 Gigabyte groß. Ein Computer hat viele Mails zusammengefasst. Man weiß noch nicht: Sind diese Nachrichten echt?
Die Täter sagen: Die Mails sind aus zehn Postfächern. Ein Postfach ist von Alexander Gauland. Er war früher Chef der Partei. Ein anderes Postfach ist von Alice Weidel. Sie ist die Chefin der Partei. Auch Mails von Leif-Erik Holm sollen dabei sein. Er ist ein Politiker in Mecklenburg-Vorpommern.
Ein Sprecher der AfD hat der Zeitung ZEIT etwas gesagt. Der Angriff war schnell vorbei. Alle Benutzer haben eine Information bekommen. Die Partei prüft den Vorfall jetzt.
Auf der Webseite stehen viele Nachrichten mit schwierigen Themen. Es gibt eine Information über ein Treffen in Mecklenburg-Vorpommern. Eine Politikerin hat dort im Chat schlechte Dinge geschrieben. Eine andere E-Mail spricht über Matthias Helferich. Er ist im Bundestag. In der Mail stehen schwere Vorwürfe gegen ihn.
Die Täter haben auch Mails aus Nordrhein-Westfalen gezeigt. Ein Mitglied hat Bilder von schlimmen Taten gezeigt. Ein Antrag fordert den Ausschluss von diesem Mitglied. Eine andere E-Mail spricht über ein Mitglied in Nordrhein-Westfalen. Dieses Mitglied soll verbotene Flaggen und Drogen verkauft haben.
Unbekannte Täter haben sich Zugang zu E-Mail-Postfächern von AfD-Politikern verschafft und Nachrichten im Internet veröffentlicht. Ein Sprecher der AfD bestätigte, dass es im September zu einem Hackerangriff auf einen Dienstleister der Partei gekommen ist. Dabei wurden Teile von einigen Postfächern kopiert. Die meisten dieser Postfächer wurden seit Jahren nicht mehr genutzt, so der Sprecher. Aktuelle Postfächer des Bundesverbands waren nicht betroffen.
Zuvor hatte die Bild-Zeitung über den Diebstahl berichtet. Demnach veröffentlichten Unbekannte auf einer Webseite rund 421.000 E-Mails mit einer Größe von 281 Gigabyte. Zehntausende Mails wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zusammengefasst. Es ist noch unklar, ob die Nachrichten authentisch sind.
Die Täter gaben an, dass die Daten aus zehn Postfächern stammen. Darunter sind Konten des früheren Parteichefs Alexander Gauland, der Co-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und des Spitzenkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm.
Der AfD-Sprecher teilte mit, der Angriff sei schnell erkannt und beendet worden. Danach wurden alle Nutzer informiert. Der Vorfall wird jetzt geprüft.
Auf der Webseite finden sich viele Nachrichten mit kritischen Inhalten. Erwähnt wird eine parteiinterne Anhörung zu einer Landtagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, die auf Telegram antisemitische Kommentare geschrieben haben soll. Eine andere E-Mail betrifft ein Dossier über den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich mit schweren Vorwürfen.
Die Betreiber der Website veröffentlichten auch Mails aus Nordrhein-Westfalen. Laut diesen Mails soll ein Mitglied rassistische Bilder gepostet haben, weshalb ein Antrag auf Suspendierung gestellt wurde. In einer weiteren Mail forderte der Landesvorstand Schritte gegen ein Mitglied, das verbotene Flaggen und Drogen verkauft haben soll.
Unbekannte Täter haben sich unbefugt Zugriff auf E-Mail-Postfächer von AfD-Politikern verschafft und den internen Nachrichtenverkehr im Internet publiziert. Ein Sprecher der AfD bestätigte gegenüber der ZEIT, dass es im September zu einem Hackerangriff auf einen externen Hosting-Dienstleister der Partei gekommen sei. Dabei seien Teile von einigen wenigen Postfächern widerrechtlich kopiert worden. Die Mehrheit davon sei seit Jahren nicht mehr aktiv genutzt worden, betonte der Sprecher. Aktuelle E-Mail-Accounts des AfD-Bundesverbands seien von dem Vorfall nicht betroffen gewesen.
Zuvor hatte die Bild-Zeitung über den mutmaßlichen Datendiebstahl berichtet. Demnach machten Unbekannte auf einer Webpräsenz Daten zugänglich, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails mit einem Volumen von 281 Gigabyte handeln soll. Zehntausende dieser Nachrichten seien offenkundig mithilfe von künstlicher Intelligenz aggregiert worden. Die Authentizität der publizierten Dokumente ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht verifiziert.
Die Akteure erklärten, die Daten stammten aus zehn Postfächern. Darunter befänden sich ein Account des ehemaligen Parteivorsitzenden Alexander Gauland, ein früheres Kontaktkonto der Bundesgeschäftsstelle sowie Postfächer der Co-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und des Spitzenkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm.
Der Parteisprecher teilte mit, man habe den Vorfall rasch detektiert und beendet. Im Anschluss seien die betroffenen Nutzer instruiert worden. Der Sachverhalt werde derzeit einer Prüfung unterzogen.
Auf der entsprechenden Internetpräsenz finden sich zahlreiche als kritisch eingestufte Dokumente. Themengestus ist unter anderem eine interne Anhörung bezüglich einer Landtagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, der antisemitische Äußerungen auf Telegram vorgeworfen werden. Ein weiteres Dokument behandelt ein internes Dossier über den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich, in dem gravierende Vorwürfe wie rechtsextremistische Verstrokungen und antisemitische Beleidigungen erhoben werden.
Zudem publizierten die Betreiber interne Korrespondenzen des AfD-Landesverbands Nordrhein-Westfalen. Daraus geht hervor, dass ein Mitglied rassistische Bildinhalte verbreitet haben soll, was einen Suspendierungsantrag zur Folge hatte. Eine weitere E-Mail dokumentiert die Forderung des Landesvorstands nach disziplinarischen Schritten gegen ein Kreismitglied wegen des Vorwurfs des Handels mit verbotenen Symbolen und Betäubungsmitteln an einem Parteistand.
Unknown perpetrators reportedly intercepted and published hundreds of thousands of emails belonging to AfD politicians online. The AfD confirmed the cyberattack, though it stated that only a small number of mailboxes were affected.
The Bild newspaper initially reported on the alleged data theft. According to the reports, unknown actors published data on a website containing approximately 421.000 AfD emails with a total file size of 281 gigabytes. Tens of thousands of these emails were apparently summarized using artificial intelligence. It remains unclear whether the messages are authentic.
The perpetrators claimed the data originated from ten mailboxes, including an account belonging to former party leader Alexander Gauland, an account formerly used by the federal office, as well as accounts belonging to co-federal leader Alice Weidel and the party's lead candidate in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm.
An AfD spokesperson told ZEIT that the attack was quickly detected and halted. All affected users were subsequently notified, and the incident is currently under review.
The website contains numerous messages deemed critical in content. Mention is made of an internal party hearing regarding an AfD state parliament member from Mecklenburg-Vorpommern who allegedly posted antisemitic comments on Telegram. Additionally, an email references an internal dossier accusing federal parliament member Matthias Helferich of extremist sympathies, antisemitic insults, extortion, and contacts with neo-Nazis.
The website operators also published internal emails from the AfD in North Rhine-Westphalia, suggesting a member shared images of Ku Klux Klan lynchings of Black people, prompting a suspension request. Another email reportedly shows the state executive board demanding action against a district board member who allegedly sold prohibited flags and distributed drugs at a party information booth.
EILMELDUNG
Hacker erbeuten und veröffentlichen E-Mails von AfD-Politikern
Schrift:
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Unbekannte Täter haben sich Zugang zu E-Mail-Postfächern von AfD-Politikern verschafft und Nachrichten im Internet veröffentlicht. Ein Sprecher der AfD bestätigte, dass es im September zu einem Hackerangriff auf einen Dienstleister der Partei gekommen ist. Dabei wurden Teile von einigen Postfächern kopiert. Die meisten dieser Postfächer wurden seit Jahren nicht mehr genutzt, so der Sprecher. Aktuelle Postfächer des Bundesverbands waren nicht betroffen.
Zuvor hatte die Bild-Zeitung über den Diebstahl berichtet. Demnach veröffentlichten Unbekannte auf einer Webseite rund 421.000 E-Mails mit einer Größe von 281 Gigabyte. Zehntausende Mails wurden mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zusammengefasst. Es ist noch unklar, ob die Nachrichten authentisch sind.
Die Täter gaben an, dass die Daten aus zehn Postfächern stammen. Darunter sind Konten des früheren Parteichefs Alexander Gauland, der Co-Bundesvorsitzenden Alice Weidel und des Spitzenkandidaten in Mecklenburg-Vorpommern, Leif-Erik Holm.
Der AfD-Sprecher teilte mit, der Angriff sei schnell erkannt und beendet worden. Danach wurden alle Nutzer informiert. Der Vorfall wird jetzt geprüft.
Auf der Webseite finden sich viele Nachrichten mit kritischen Inhalten. Erwähnt wird eine parteiinterne Anhörung zu einer Landtagsabgeordneten aus Mecklenburg-Vorpommern, die auf Telegram antisemitische Kommentare geschrieben haben soll. Eine andere E-Mail betrifft ein Dossier über den Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich mit schweren Vorwürfen.
Die Betreiber der Website veröffentlichten auch Mails aus Nordrhein-Westfalen. Laut diesen Mails soll ein Mitglied rassistische Bilder gepostet haben, weshalb ein Antrag auf Suspendierung gestellt wurde. In einer weiteren Mail forderte der Landesvorstand Schritte gegen ein Mitglied, das verbotene Flaggen und Drogen verkauft haben soll.