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Krankengeld 2026: Wer lange krank ist, verliert Geld

Krankengeld 2026: Wer lange krank ist, verliert Geld
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Wer in Deutschland länger als sechs Wochen wegen einer Krankheit nicht arbeiten kann, bekommt weniger Geld. Zuerst zahlt der Arbeitgeber den normalen Lohn weiter. Ab der siebten Woche bekommen gesetzlich versicherte Arbeitnehmer das sogenannte Krankengeld von ihrer Krankenkasse. Aber Achtung: Das Krankengeld ist deutlich niedriger als das normale Gehalt.

Wie viel Geld bekommt man?

Das Krankengeld wird nach zwei Regeln berechnet, weil es 70 Prozent vom Bruttogehalt beträgt, aber maximal 90 Prozent vom Nettogehalt ausmacht. Die Krankenkasse zahlt immer den niedrigeren Betrag. Im Jahr 2026 gibt es außerdem eine Höchstgrenze, sodass man maximal 4.068,90 Euro brutto im Monat erhält. Von diesem Geld werden noch Beiträge für die Versicherungen abgezogen, weshalb den Menschen oft Geld für die Miete fehlt.

Ein einfaches Beispiel:

Ein Arbeitnehmer verdient 4.500 Euro brutto und hat ungefähr 3.000 Euro netto im Monat, während sein Krankengeld bei maximal 2.700 Euro brutto liegt. Nach allen Abzügen verliert diese Person mehrere Hundert Euro jeden Monat.

Wie lange wird das Krankengeld gezahlt?

Man bekommt das Krankengeld wegen derselben Krankheit für maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren, wobei die ersten sechs Wochen der Lohnfortzahlung schon mitzählen und die Kasse effektiv für höchstens 72 Wochen zahlt.

Experten empfehlen deshalb, eine private Zusatzversicherung (Krankentagegeldversicherung) abzuschließen, um diese finanzielle Lücke im Notfall zu schließen.

Wirtschaft
Heute, 27. Oktober 2026 • 👁️ 5 Aufrufe