In wenigen Tagen ist es wieder so weit. Die Uhren werden zurückgestellt. International wächst der Druck. Das Hin und Her soll enden.
Schon in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es so weit. Um 3 Uhr werden die Uhren in Deutschland auf 2 Uhr zurückgedreht. Die Sommerzeit endet. Es gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit.
Dabei ist der Widerstand groß. Im Jahr 2018 gab es eine EU-Konsultation. Rund 4,6 Millionen Menschen haben mitgemacht. 84 Prozent waren für ein Ende der Zeitumstellung.
Das EU-Parlament hat 2019 für die Abschaffung gestimmt. Die Mitgliedstaaten konnten sich aber nicht einigen. Eine Frage ist wichtig: Soll dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit gelten?
Auch in Deutschland sind viele Menschen dagegen. Eine Erhebung aus dem Jahr 2026 zeigt: 73 Prozent der Deutschen wollen die Zeitumstellung abschaffen.
Spanien und Italien machen Druck.
Jetzt gibt es neuen politischen Schwung. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will sich für ein Ende einsetzen. Er sagt: Die Uhr zweimal im Jahr umzustellen hat keinen Sinn mehr. Er argumentiert: Die Umstellung spart kaum Energie. Sie hat negative Folgen für die Gesundheit und den Alltag.
Auch Italien erhöht den Druck auf Brüssel. Ein neuer Antrag im Parlament fordert Verhandlungen. Der Initiator ist der Abgeordnete Andrea Barabotti. Er sagt: Nach Jahren der Diskussion ist es Zeit für Taten. Italien setzt sich für eine dauerhafte Sommerzeit ein.
In den USA gibt es auch Streit. Das Repräsentantenhaus hat im Juli für eine dauerhafte Sommerzeit gestimmt. Im Senat ist das Vorhaben noch nicht fertig.
Ein Risiko für die Gesundheit.
Auch Herz und Kreislauf können leiden. Professor Dr. Boris Bigalke arbeitet an der Berliner Charité. Er sagt zu BILD: Die Zeitumstellung ist mehr als eine Stunde auf der Uhr. Sie bringt die innere biologische Uhr aus dem Takt. Studien zeigen einen Anstieg der Herzinfarktrate. Kardiologe Bigalke sagt: Das ist ein vermeidbares Risiko. Wir müssen es ernst nehmen.
Der Energiespareffekt ist auch umstritten. Die Sommerzeit spart abends Strom. Aber im Frühjahr und Herbst muss morgens mehr geheizt werden.
In wenigen Tagen werden die Uhren wieder zurückgestellt. Doch international wächst der Druck, das Hin und Her endlich zu beenden.
Schon in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es wieder so weit. Um 3 Uhr werden die Uhren in Deutschland auf 2 Uhr zurückgedreht. Die Sommerzeit endet, und es gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit.
Dabei ist der Widerstand seit Jahren groß. Bei einer EU-Konsultation im Jahr 2018 beteiligten sich rund 4,6 Millionen Menschen, wobei sich 84 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung aussprachen.
Im Jahr 2019 stimmte auch das EU-Parlament für die Abschaffung. Doch die Mitgliedstaaten konnten sich bis heute nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen, weil eine entscheidende Frage offen blieb: Soll dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit gelten?
Auch in Deutschland ist die Ablehnung groß. Einer Erhebung aus dem Jahr 2026 zufolge wollen 73 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung abschaffen.
Spanien und Italien machen Druck
Nun bekommt die festgefahrene Debatte neuen politischen Schwung. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will sich erneut für ein Ende der Zeitumstellung in der EU einsetzen, da die zweimalige Umstellung im Jahr keinen Sinn mehr habe. Er argumentiert, dass die Maßnahme kaum Energie spare und negative Auswirkungen auf Gesundheit und Alltag habe.
Auch Italien erhöht jetzt den Druck auf Brüssel, weil ein neuer Entschließungsantrag im italienischen Parlament fordert, die europäischen Verhandlungen wieder aufzunehmen. Initiator Andrea Barabotti erklärt, es sei nach Jahren der Diskussion an der Zeit, von Worten zu Taten überzugehen, wobei sich Italien für eine dauerhafte Sommerzeit einsetzen soll.
In den USA wird ebenfalls über ein Ende gestritten, nachdem das Repräsentantenhaus im Juli mit großer Mehrheit für eine dauerhafte Sommerzeit stimmte, das Vorhaben im Senat allerdings noch fest hängt.
„Risiko, das wir ernst nehmen sollten!"
Auch Herz und Kreislauf können durch die Umstellung belastet werden. Professor Dr. Boris Bigalke von der Berliner Charité erklärt gegenüber BILD, dass die Zeitumstellung die innere biologische Uhr aus dem Takt bringe. Studien zeigten nach der Umstellung auf die Sommerzeit einen statistisch signifikanten Anstieg der Herzinfarktrate, weshalb Kardiologe Bigalke dies als ein vermeidbares und gesundheitspolitisch ernstzunehmendes Risiko bezeichnet.
Auch der ursprünglich erhoffte Energiespareffekt ist umstritten, da zwar abends Strom gespart wird, im Frühjahr und Herbst morgens jedoch mehr geheizt werden muss.
In wenigen Tagen werden die Uhren erneut zurückgestellt, während international der Druck wächst, dieses fortwährende Hin und Her endlich zu beenden.
Bereits in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es wieder so weit, wenn um 3 Uhr morgens in Deutschland die Uhren auf 2 Uhr zurückgedreht werden, womit die Sommerzeit endet und wieder die Mitteleuropäische Zeit gilt.
Der Widerstand erweist sich seit Jahren als beträchtlich; so beteiligten sich bei einer EU-Konsultation im Jahr 2018 rund 4,6 Millionen Menschen, von denen sich 84 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung aussprachen.
Obgleich das EU-Parlament bereits im Jahr 2019 für die Abschaffung votierte, vermochten es die Mitgliedstaaten bis heute nicht, sich auf eine gemeinsame Lösung zu verständigen, da die Frage ungeklärt blieb, ob dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit Geltung erlangen soll.
Auch in Deutschland manifestiert sich eine signifikante Ablehnung, indem einer Erhebung aus dem Jahr 2026 zufolge 73 Prozent der Bundesbürger die Abschaffung der Zeitumstellung befürworten.
Spanien und Italien machen Druck
Inzwischen erhält die festgefahrene Debatte neuen politischen Schwung, da der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez ankündigte, sich erneut für ein Ende der Zeitumstellung in der EU einzusetzen, weil die zweimalige jährliche Umstellung keinen Sinn mehr ergebe und neben geringen Energieeinsparungen vor allem negative gesundheitliche sowie alltägliche Folgen nach sich ziehe.
Parallel dazu erhöht Italien den Druck auf Brüssel, indem ein neuer Entschließungsantrag im italienischen Parlament die Wiederaufnahme europäischer Verhandlungen fordert; Initiator Andrea Barabotti betonte hierzu, dass nach Jahren der Diskussion der Übergang von Worten zu Taten geboten sei, während Italien eine dauerhafte Sommerzeit anstrebe.
Ebenso wird in den USA kontrovers über ein Ende der Zeitumstellung gestritten, nachdem das Repräsentantenhaus im Juli mit großer Mehrheit für eine dauerhafte Sommerzeit votierte, während das Vorhaben im Senat gegenwärtig noch blockiert ist.
„Risiko, das wir ernst nehmen sollten!"
Darüber hinaus können Herz und Kreislauf durch die Maßnahme beeinträchtigt werden, wie Professor Dr. Boris Bigalke von der Berliner Charité gegenüber BILD äußerte, indem er darlegte, dass die Zeitumstellung die innere biologische Uhr störe und Studien nach der Umstellung auf die Sommerzeit einen statistisch signifikanten Anstieg der Herzinfarktrate belegten, weshalb Kardiologe Bigalke dies als ein vermeidbares Risiko bezeichnete, das gesundheitspolitisch ernst genommen werden müsse.
Zudem bleibt der ursprünglich erhoffte Energiespareffekt umstritten, da zwar abends Beleuchtungsstrom eingespart wird, im Gegenzug jedoch im Frühjahr und Herbst morgens ein erhöhter Heizbedarf entsteht.
In a few days, the clocks will be turned back again. However, international pressure is growing to finally put an end to this back-and-forth.
It will happen again as early as the night from October 24 to 25. At 3 a.m., the clocks in Germany will be turned back to 2 a.m. Daylight saving time ends, and Central European Time applies once again.
Resistance has been massive for years. During an EU consultation in 2018, around 4.6 million people participated. 84 percent spoke out in favor of ending daylight saving time.
In 2019, the European Parliament also voted in favor of abolition. However, member states have been unable to agree on a common solution to this day. A crucial question remains: Should permanent daylight saving time or standard time apply?
Rejection is also high in Germany. According to a 2026 survey, 73 percent of Germans want to abolish daylight saving time.
Spain and Italy are applying pressure
Now, the stalled debate is receiving new political momentum. Spanish Prime Minister Pedro Sánchez intends to campaign once again for an end to daylight saving time in the EU: "Changing the clock twice a year no longer makes sense." He argues that the change saves hardly any energy and has negative effects on health and daily life.
Italy is also increasing pressure on Brussels: A new motion for a resolution in the Italian parliament demands the resumption of European negotiations on ending daylight saving time. The initiator is lawmaker Andrea Barabotti. He says: "After years of discussion, it is time to move from words to deeds." Italy is reportedly advocating for permanent daylight saving time.
The debate over ending daylight saving time is also contentious in the United States: The House of Representatives voted by a large majority in July in favor of permanent daylight saving time. However, the initiative remains stuck in the Senate.
"Risk that we should take seriously!"
Hearts and circulation can also be strained by the time change. Professor Dr. Boris Bigalke of Berlin's Charité hospital tells BILD: "The time change is more than an hour on the clock: it throws our internal biological clock out of sync." Studies showed a "statistically significant, albeit small, increase in the heart attack rate" after the switch to daylight saving time. Cardiologist Bigalke: "A preventable risk that we should take seriously in terms of health policy!"
The originally hoped-for energy-saving effect is also controversial: While daylight saving time saves electricity for lighting in the evenings, more heating is required in the mornings during spring and autumn.
Kommt das Ende für die lästige Zeitumstellung?
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In wenigen Tagen werden die Uhren wieder zurückgestellt. Doch international wächst der Druck, das Hin und Her endlich zu beenden.
Schon in der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober ist es wieder so weit. Um 3 Uhr werden die Uhren in Deutschland auf 2 Uhr zurückgedreht. Die Sommerzeit endet, und es gilt wieder die Mitteleuropäische Zeit.
Dabei ist der Widerstand seit Jahren groß. Bei einer EU-Konsultation im Jahr 2018 beteiligten sich rund 4,6 Millionen Menschen, wobei sich 84 Prozent für ein Ende der Zeitumstellung aussprachen.
Im Jahr 2019 stimmte auch das EU-Parlament für die Abschaffung. Doch die Mitgliedstaaten konnten sich bis heute nicht auf eine gemeinsame Lösung einigen, weil eine entscheidende Frage offen blieb: Soll dauerhaft die Sommerzeit oder die Normalzeit gelten?
Auch in Deutschland ist die Ablehnung groß. Einer Erhebung aus dem Jahr 2026 zufolge wollen 73 Prozent der Deutschen die Zeitumstellung abschaffen.
Spanien und Italien machen Druck
Nun bekommt die festgefahrene Debatte neuen politischen Schwung. Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez will sich erneut für ein Ende der Zeitumstellung in der EU einsetzen, da die zweimalige Umstellung im Jahr keinen Sinn mehr habe. Er argumentiert, dass die Maßnahme kaum Energie spare und negative Auswirkungen auf Gesundheit und Alltag habe.
Auch Italien erhöht jetzt den Druck auf Brüssel, weil ein neuer Entschließungsantrag im italienischen Parlament fordert, die europäischen Verhandlungen wieder aufzunehmen. Initiator Andrea Barabotti erklärt, es sei nach Jahren der Diskussion an der Zeit, von Worten zu Taten überzugehen, wobei sich Italien für eine dauerhafte Sommerzeit einsetzen soll.
In den USA wird ebenfalls über ein Ende gestritten, nachdem das Repräsentantenhaus im Juli mit großer Mehrheit für eine dauerhafte Sommerzeit stimmte, das Vorhaben im Senat allerdings noch fest hängt.
„Risiko, das wir ernst nehmen sollten!"
Auch Herz und Kreislauf können durch die Umstellung belastet werden. Professor Dr. Boris Bigalke von der Berliner Charité erklärt gegenüber BILD, dass die Zeitumstellung die innere biologische Uhr aus dem Takt bringe. Studien zeigten nach der Umstellung auf die Sommerzeit einen statistisch signifikanten Anstieg der Herzinfarktrate, weshalb Kardiologe Bigalke dies als ein vermeidbares und gesundheitspolitisch ernstzunehmendes Risiko bezeichnet.
Auch der ursprünglich erhoffte Energiespareffekt ist umstritten, da zwar abends Strom gespart wird, im Frühjahr und Herbst morgens jedoch mehr geheizt werden muss.